Freitag, 25. Mai 2012

Partizipativer Journalismus - die Forschung steht noch am Anfang


Beim Partizipativen Journalismus oder auch Bürgerjournalismus stellen die Menschen Medienöffentlichkeit her. Die heutigen gesellschaftspolitischen und technischen Rahmenbedingungen unterstützen nach Ansicht von Sven Engesser, Autor des Beitrags Partizipativer Journalismus, das „gesteigerte Mitteilungsbedürfnis der Bevölkerung“.

Mit der zunehmenden Verbreitung des Internets – weltweit – und den einfachen Zugangsmöglichkeiten entstand eine neue Netzbewegung, die sich innerhalb der zahlreichen digitalen Plattformen bewegt und vor allem äußert.

Der heutige Partizipative Journalismus wird von der Wissenschaft versucht zu analysieren. Fest steht hierbei „die Forschung zum Partizipativen Journalismus [sollte] den Blick über den Tellerrand wagen“ – so Engesser:

1. Wenn Chefredakteure twittern und Blogger politische Kommentare verfassen muss ein zeitgemäßer und zukunftsfähiger Journalismusbegriff her. 

2. Partizipativer Journalismus ist ein dynamischer Begriff, der ständig anhand der sich weiterentwickelten Plattformen und den Motiven der Partizipienten neu definiert werden muss. 

3. Der Partizipative Journalismus sollte in seiner zeitlichen Entwicklung und im internationalen Vergleich analysiert sowie die empirischen Forschungsmethoden weiterentwickelt werden




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