Donnerstag, 21. Juni 2012

Wie erzähle ich eine Geschichte im Film?

Wer einen Fernseh- oder Videobeitrag umsetzen möchte, sollte sich dringend vorab Gedanken machen. 
Idee und Konzept sollten selbstverständlich schlüssig und logisch aufgebaut sein, aber es gibt noch andere Faktoren, die zu einem guten Beitrag verhelfen. 

1.      Der Erzählsatz
Der Erzählsatz beschreibt das dramatische Skelett der Filmgeschichte: Wer ist Hauptfigur/Nebenfigur; was macht die einzelnen Figuren aus; was erleben sie; finden Veränderungen statt; welchen Ziele/Probleme/Herausforderungen stehen die Figuren gegenüber.
Bild, Ton, Musik und Text richten sich nach dem Erzählsatz.

2.       Das emotionale Ziel des Beitrags
Was soll der Film beim Zuschauer auslösen? Das emotionale Ziel ist der Kompass für gestalterische Entscheidungen.

3.      Das argumentative Ziel des Beitrags
Hier geht es um die Nachricht (neudt.: Message), die dem Zuschauer übermittelt werden soll.

4.      Der Rote Faden
Entlang des Roten Fadens kann der Zuschauer die Zusammenhänge des Geschehens verstehen. Die besten Roten Fäden sind die, die über  Alltag und Erfahrung leicht nachempfunden werden können.

5.      Die Textperson
Die Textperson ist der definierte Erzähler des Films. So weiß der Zuschauer, aus welcher Position ihm der Beitrag serviert wird.

Weitere Informationen im Beitrag „Dramaturgische Hilfen für Aufbau und Gestaltung“ von Gregor Alexander Heussen



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